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Vereinigung

Die landwirtschaftliche Hirschhaltung in der Schweiz begann 1979 mit einem 5-jährigen Projekt, aus dem 1982 die SVH mit 25 Gründungsmitgliedern entstand. Heute zählt die Vereinigung 220 Mitglieder mit ca. 5000 Tieren, was ca. 1/3 aller Gehege in der Schweiz entspricht.

 

Was haben wir erreicht?

  • Nach anfänglichen Problemen mit kantonalen Veterinärämtern, die für die Erteilung von Wildtierhaltebewilligungen zuständig sind (nach Tierschutzgesetz ist der Hirsch ein Wildtier), besteht zur Zeit ein gutes Verhältnis zu diesen Amtsstellen. Bei Neueinrichtungen von Gehegen stehen wir jedem mit unserem Know-how zur Verfügung.
  • Seit 1993 ist der Hirsch als landwirtschaftliches Nutztier anerkannt (Begriffsverordnung SR 910.91). Somit wird der Hirsch für Direktzahlungen nach Art. 70ff des Landwirtschaft-Gesetzes den Ziegen und Schafen gleichgestellt.
  • Seit der Gründung 1997 des Beratungs- und Gesundheitsdienstes für Kleinwiederkäuer (BGK Sektion Hirsche) steht allen Hirschhaltern eine kompetente Anlaufstelle für Fragen und Problemlösungen im Gesundheitsbereich zur Verfügung.
  • Zusammen mit dem BGK und der AGRIDEA bieten wir jährlich eine "fachspezifische berufsunabhängige Ausbildung" (FBA Hirsche) an. Diese umfasst 6 eintägige Theorie-Module und einen praktischen Teil von 300 Stunden bei einem anerkannten Mentor. Diese Ausbildung wurde vom BVET 2009 anerkannt.

 

Mit wem pflegen wir regelmässig Kontakte?

  • Über die Zeitschrift „Forum Kleinwiederkäuer" informieren wir unsere Mitglieder  mit fachlichen und vereinsinternen mit Neuigkeiten. Auf weiteren Gebieten bestehen Zusammenarbeiten mit dem Ziegen-, dem Schaf- und dem Milchschafzuchtverband. So wurden zum Beispiel die Internet-Auftritte 2002 gemeinsam realisiert und seither findet man unsere eigene Webseite unter www.hirsche.ch.
  • Seit 1996 sind wir assoziiertes Mitglied bei der europäischen Hirschhaltervereinigung (FEDFA). Dadurch pflegen wir einen direkten Kontakt zur EU und unseren direkten Nachbarländern.
  • Seit 1998 sind wir Mitglied beim Schweizerischen Bauernverband (SBV), der unsere Anliegen auf politischer Ebene vertritt.
  • Seit Beginn werden intensive Verbindungen mit der AGRIDEA gepflegt, die vor allem für Beratungen zuständig ist. Die Geschäftsführung wird von der AGRIDEA als Mandat der SVH ausgeführt.

 

Was bieten wir unseren Mitgliedern?

  • Aus und Weiterbildungskurse (z.B. FBA-Hirsche, jährlicher Schiesskurs ver der Abschusssaison, Feinzerlegungskurs von Schlachtkörpern, gesetzliche Grundlagen, Fütterung, Krankheiten).
  • Werbematerial für Fleischverkauf (das meiste Gehegewild wird über Direktvermarktung verkauft).
  • Züchtertreffs zum vertieften Gedankenaustausch in verschiedenen Regionen (z.B. Ostschweiz, Romandie).
  • Fachartikel oder Beiträge über Hirschhaltung und Mitteilungen der SVH in der Monatszeitschrift "Forum Kleinwiederkäuer" sowie in anderer Medien wie Radio und Fernsehen.
  • Interessenvertretung auf nationaler und kantonaler Ebene mit Behörden und Ämtern.

 

Was wollen wir noch erreichen?

  • Förderung und Erhaltung einer terartgerechten Hirschhaltung in der Schweiz.
  • Bekanntheitsgrad der landwirtschaftlichen Hirschhaltung und ihrer Produkte in der Öffentlichkeit erhöhen.
  • Durch Anstieg der Mitgliederzahl die Gewichtung der SVH nach aussen steigern.

Generalversammlung

Datum: 17. März 2018

Ort: Tierpark Peter und Paul, St. Gallen

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